Starten bei Null! Tipps für den Aufbau einer Fronter-Umgebung

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von Jukka Liponkoski

Da unser altes System nicht mehr unseren Anforderungen entsprach, haben wir vor fünf Jahren nach gründlichem Vergleich und Auswertung beschlossen, Fronter als Lernplattform einzusetzen. Wir sind eine ziemlich kleine, spezialisierte Berufsschule für den Bereich Wirtschaft und Verwaltung und alle unsere Schüler sind Erwachsene und bereits berufstätig.

Am Anfang des Implementierungsprozesses haben wir viel Zeit mit der Planung verbracht und versuchten herauszufinden, wie Fronter sich für uns am effizientesten einsetzen lässt. Das Team von Fronter hat uns dabei geholfen und uns unterstützt. Das war bestimmt eine Herausforderung, denn wie wir die Dinge handhaben oder wie "die Welt, in der wir uns bewegten", funktioniert, ist sehr unterschiedlich zu anderen Schulen. Dennoch waren die technische Unterstützung und die Tipps sehr hilfreich. Wir konnten auch in vielen Bereichen selbst die Herausforderung annehmen und Lösungen erarbeiten.

Nach einiger Zeit hatten wir einen Punkt erreicht, an dem wir uns mit Fronter sehr wohl fühlen. Wachstumsschmerzen, Fehltritte und einige Fehler sind Dinge aus der Vergangenheit und nun, wo wir das System besser verstehen, geht unsere Entwicklung in die richtige Richtung.

Hier einige Tipps, die wir aus dem Prozess gelernt haben. Diese sind gedacht für Organisationen und Menschen, die beim Aufbau einer Fronter-Gebäudestruktur mit involviert sind.

  • Planen Sie! Und dann planen Sie noch einmal! Das spart Ihnen später Zeit, Nerven und Mittel! Wenn das Fundament stimmt, steht auch das Gebäude sicher! Dies gilt insbesondere für die Struktur und den Verwaltungsteil, aber auch für das Kopieren von Räumen anstatt sie immer wieder neu zu erstellen.
  • Die  richtigen Leute an den richtigen Stellen! Stellen Sie sicher, dass jeder, der das System nutzt, auf richtige Art und Weise in den Prozess miteinbezogen wird, auch in Bezug auf die Rolle, die er haben soll! Nicht jeder muss sich mit der Wartung auskennen, aber es ist schwierig für einen Lehrer anzufangen, wenn er das System überhaupt nicht kennt! Nebenbei bemerkt, die besten Ideen kommen allerdings manchmal von einem "Blinden"....
  • Denken Sie an den Kunden! Es ist einfach, sich von all den Gadgets, Szenarien und Werkzeugen verführen zu lassen, aber am Ende sollen die Kunden, also die Schüler davon profitieren! Es ist eine Lernumgebung und kein Spielplatz! 
  • Denken Sie an das Ziel und den Kern Ihres Anliegens! Das gleiche wie oben plus dem Fakt, dass Sie ab und zu mal innehalten sollten, um sich zu überlegen, für wen Sie die Anwendung eigentlich entwickeln!  
  • Halten Sie es einfach! Wie oben plus dem Fakt, dass zu viel und zu fancy (und zu schnell) dazu führt, dass Sie sich verloren fühlen! Machen Sie das später, Stück für Stück, wenn es notwendig wird. 
  • Fragen Sie nach Hilfe! Dafür gibt es den Support! Das spart Ihnen Zeit und Nerven! 

Die Liste könnte noch detaillierter und viel länger sein, aber dies sind die ersten Punkte, die mir einfallen, wenn ich zurück denke. Und jetzt schaue ich nach vorne, um unsere Umgebung für uns und unsere Kunden noch sozialer, persönlicher, pädagogischer und funktionaler zu machen!

Über den Autor

Jukka Liponkoski
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