St Pauls, São Paulo

  • Unterrichtsentwicklung
  • Schulentwicklung
  • Motivation

Zu Beginn des Wirtschaftsunterrichts strömen alle Schüler in die Klasse und melden sich gleich in Fronter an. Sie alle scheinen zu wissen, was zu tun ist. Sie fangen sofort mit dem Lernen an, ohne dass ihnen ein Lehrer Anweisungen erteilen muss. Dies ermöglicht das persönliche Lern-System, das von der Hauptabteilung Wirtschaft in der St. Paul School, in São Paulo, Brasilien, eingesetzt wird. Während die Studenten Fortschritte beim Lernen machen, geht Herr Cooper Blanks durch das Klassenzimmer, um jeden einzelnen Schüler zu fragen, ob er weitere Unterstützung benötigt oder mit ihm den Stoff zu besprechen.

 Mr Cooper

Wir haben uns sehr gefreut, als wir von der Schule St. Pauls eingeladen wurden. So konnten wir selbst sehen, welche Rolle Fronter beim personalisierten Lernen in St. Paul spielt. Herr Cooper Blanks hat eine Reihe von Lernrichtlinien entwickelt, denen die Schüler folgen und auch ihr Lehrbuch ist interaktiv. Dies bedeutet, dass die ganzen Lerninhalte in Fronter implementiert sind. Die Schüler können in ihrer eigenen Geschwindigkeit und Tiefe lernen - so wie es am besten zu ihnen passt. Herr Cooper Blanks hat dadurch Zeit, eher als Coach und Mentor und nicht als Dozent zu agieren. "Der Lehrer strukturiert die Unterrichtsinhalte in Fronter und wir gehen sie dann in unserem eigenen Tempo durch und testen uns regelmäßig. Wir können uns immer sicher sein, dass wir das wissen, was wir wissen müssen", sagt Antonio, ein Schüler von Herrn Cooper Blank, als wir ihn fragen, ob er die Arbeit mit Fronter mag. Er fügt hinzu:

Wir können auf unterschiedliche Art und Weise lernen, ganz wie es zu unserem individuellen Lernstil passt. Das kann man mit einem Schulbuch allein nicht schaffen.

 

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Indem Mr. Cooper seinen Schülern den Zugang zum Online-Lernen ermöglicht, gibt er Ihnen auch die Möglichkeit, die Kontrolle über ihr eigenes Lernen zu übernehmen, auch außerhalb des Klassenzimmers. Er sagt:

Schüler, die vom Lernen begeistert sind, können immer auf die Inhalte zugreifen, auch in den Ferien. Sie können sogar lernen, wenn sie im Verkehr feststecken und das kommt in São Paulo ziemlich häufig vor.

Herr Cooper Blanks ist der Meinung, dass die Technologie nun bereit ist für den "Flipped classroom" und er unterstützt diese Methodik nachhaltig. "Warum sollen wir die Schüler mit schwierigen Aufgabenstellungen nach Hause schicken, wenn sie sich selbst neues Wissen aneignen können, dass dann im Unterricht besprochen und vertieft werden kann?" sagt er, als er von Schüler zu Schüler geht, um mit ihnen über ihre Ziele zu sprechen und ihnen schwierige, wirtschaftliche Begriffe erklärt. "Wenn die Hilfsmittel für die Schüler online zur Verfügung stehen, so dass sie sich auch in ihrer Freizeit damit beschäftigen können, bleibt während des Unterrichts mehr Zeit für Diskussionen und Vertiefung des Gelernten."

Aber wie ist das für die Lehrer, welchen Vorteil haben sie?

Der größte Aha-Moment für die Lehrer ist, wenn sie merken, wie sehr sie von der Nutzung des Abgabe-Ordners profitieren. Dieser spart so viel Mühe.

Eine Funktion, die Mr. Cooper Blanks als besonders nützlich erachtet, ist das Statistik-Werkzeug. Mit diesem kann man beispielsweise die Aktivität der Schüler in Fronter verfolgen. "Ich habe eine Studie über den Zusammenhang zwischen Prüfungsergebnissen und Anmeldungen der einzelnen Schüler in Fronter durchgeführt. Mit Ausnahme eines einzigen Jungen war die Korrelation klar: Je häufiger die Log-Ins, desto besser das Ergebnis!"

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